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Interview mit Tine Schrader nach ihrem Aufenthalt beim Team MILRAM bei der Tour de France 2009

Team MILRAM Ferienkind zurück von der Tour de France Interview mit Tine Schrader nach ihrem Aufenthalt beim Team MILRAM Bremen, 31. Juli 2009. Tine Schrader (13) begleitete das Team MILRAM vom 17.7.-26.7.2009 während der Tour de France als Team MILRAM Ferienkind durch Frankreich. Ihre Eindrücke hielt Tine im eigenen Blog auf www.team-milram.de  fest. Jetzt ist Tine zurück in Hardegsen bei Göttingen und berichtet von ihren Erlebnissen.

Tine Schrader und das Team Milram bei der Tour de France

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Wie war es für dich, das Team MILRAM Ferienkind zu sein? Wie fühlte es sich an, das zehnte Kadermitglied eines Profiteams zu sein?

Es war schon toll, zum Team dazuzugehören. Die Bekleidung in Cyan-Blau, der Ausweis mit dem ich fast überall freien Zutritt hatte. Radprofis wie Christian Knees, Fabian Wegmann, Johannes Fröhlinger, das gesamte Team oder auch Fahrer und Leute aus den anderen Teams begrüßten mich total freundlich. Auf der Rennstrecke Rad fahren, statt nur am Rand zu stehen, war ein einmaliges Erlebnis.

Tine Schrader und das Team Milram bei der Tour de France

Was war für dich der spannendste Moment während der Tour de France?

Schwer zu sagen, weil ich so viel erlebt habe. Ein Highlight war, als wir im Teamfahrzeug beim Einzelzeitfahren dabei sein durften. Da konnte ich eine ganze Stunde lang sehen, wie Fabian Wegmann Tempo gemacht hat. Dabei ging es ihm an dem Tag gar nicht so gut. Ein weiterer spannender Moment war das Finale und die Schlussrunde im Begleitfahrzeug auf den Champs Elysées. So dicht am Renngeschehen dabei zu sein war ein irres Erlebnis.

Was hat dich am meisten überrascht – was hättest du dir ganz anders vorgestellt?

Überrascht hat mich der lange Arbeitstag im Team: Früh raus aus dem Bett und sehr spät wieder ins Hotel. Verpflegung vorbereiten, Räder der Profis aufs Rennen einstellen und überprüfen und viele viele andere Dinge müssen erledigt werden. Alle haben total viel gearbeitet. Ich freue mich darüber, dass die Stimmung im Team trotz der Anstrengungen immer sehr freundschaftlich war. Eine echt lockere Truppe. Nicht gedacht hätte ich, dass die Fahrer noch so viel unterwegs sein müssen: Abends zum Hotel, morgens an den Start und so weiter. Überall ist der Verkehr dicht und der Team-Bus kommt kaum durch.

Wird sich dein eigenes Radsporttraining durch deinen Einblick in die Profiwelt verändern? Was hast du von den Team MILRAM Fahrern lernen können?

Ich werde in Zukunft noch viel mehr Rennrad fahren. Bei uns in der Schule gibt es eine Radsport AG, an der ich gerne teilnehmen möchte. Vielleicht finde ich ja auch noch ein paar gleichaltrige Trainingspartner. Gelernt habe ich, dass für den Radleistungssport neben dem Material, richtige Ernährung und Vorbereitung sehr wichtig sind.

Wie hast du die Atmosphäre am Streckenrand wahrgenommen?

Überall standen sehr viele Menschen am Straßenrand. Vor allem in Verbier und am Mont Ventoux, auf der vorletzten Etappe, waren unglaublich viele Fans aus allen Ländern unterwegs. Die Atmosphäre war gigantisch. Ganz viele haben mir zugewunken und MILRAM gerufen.

Hast du während deiner Zeit als Ferienkind dein neues Rennrad ausgetestet?

Ja, klar! Zusammen mit meinem Betreuer bin ich den Schlussanstieg von Martigny nach Verbier hochgefahren. Die acht Kilometer waren lang und sehr steil. Wie ich mir das zu Hause schon vorgenommen hatte, haben wir dann noch am Tag vor dem Zeitfahren fast die ganze Runde von 40 Kilometer der Zeitfahrstrecke abgefahren. Das war cool. Mein neues Rad von FOCUS ist echt toll und fährt super. Außerdem sieht es aus wie das Team MILRAM Rad!

Was hast du im Tour de France Village erlebt?

Im Village treffen sich ganz viele Leute aus dem Radsport. Sponsoren und ehemalige berühmte Rennradsportler sieht man dort. Außerdem gibt es überall leckere Kleinigkeiten zu essen. Es hat Spaß gemacht, sich alles anzugucken und zu probieren.

Was hat das Team MILRAM am Ruhetag gemacht?

Am Ruhetag sind die Fahrer nach einer Pressekonferenz trotzdem Radfahren gegangen. Viele der Betreuer waren auch auf dem Rad unterwegs, die sonst gar nicht dazu kommen. Natürlich war auch viel ausruhen angesagt. Die Stimmung war ganz entspannt.

Wie gut hat sich das Team MILRAM in deinen Augen während der Tour de France geschlagen?

Das Team MILRAM ist eine gute Tour gefahren. Ich fand es schade, dass keiner einen Etappensieg geschafft hat, aber fast jeden Tag waren die MILRAM Jungs vorne mit dabei. Das muss man auch erst mal schaffen! Und spannend war es immer, vor allem als Fabian Wegmann mit zwei anderen Fahrern auf der letzten Etappe in Paris ausgerissen ist. Da habe ich voll mitgefiebert. Genauso ging es mir, als Johannes Fröhlinger in den Pyrenäen als Dritter ins Ziel kam. Schließlich war das seine erste Tour de France!

Wie war der Medientrubel für dich?

Hochinteressant. Das Interview bei EUROSPORT oder das Getümmel in den Startund Zielorten war sehr spannend. Zu Hause hatte ich ja auch schon Kontakt mit einigen Redakteuren. Es war schon manchmal auch ein bisschen anstrengend, vor der Kamera zu stehen. Ich kann mir jetzt viel besser vorstellen, wie es den richtigen Reportern nach einem echten Arbeitstag geht. Für mich war es eine tolle Erfahrung und ich nehme so viele schöne Erinnerungen mit nach Hause.

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